Test
 

Vorhofflimmern (paroxysmal oder persisitierend)

Beim Vorhofflimmern kommt es zu schnellen, völlig chaotischen elektrischen Entladungen überall in den Vorhöfen des Herzens. Der Ursprungsort liegt allerdings im Bereich der Einmündungen der Lungenvenen (Pulmonalvenen) in den linken Vorhof. Dieses führt zu völlig unregelmäßigen Vorhofkontraktionen (350-600/min), wodurch das Blut von den Vorhöfen nicht mehr ausreichend in die Herzkammern gepumpt werden kann. Die Herzfunktion kann sich so bis zu 25% verschlechtern. Durch eine Blutgerinnselbildung im Herzen können außerdem auch Schlaganfälle die Folge sein.

 

Neben den medikamentösen konservativen Behandlungsmethoden bieten wir durch modernste Ausstattung unseres Katheterlabores auch elektrophysiologische Therapien an.

 

Vorhofflimmern lässt sich z. B. mittels einer Verödung bzw. Isolation der Ursprungsorte der abnormen elektrischen Entladungen, in diesem Fall der Einmündung der Lungenvenen (Pulmonalvenenisolation), in vielen Fällen mittlerweile vollständig heilen.

 

Dafür werden mit speziellen Kathetern die Mündungen der Lungenvenen in den linken Vorhof auf von dort ausgehenden krankhaften elektrischen Signalen untersucht. Zum Teil dafür ein Verfahren eingesetzt, mit der sich eine dreidimensionale Rekonstruktion des linken Vorhofes und der Einmündung der Lungenvenen sowie der Rhythmusstörung erstellen lässt.

 

Zur Unterbrechung der elektrischen Leitung wird um den Bereich der Einmündung der Lungenvenen in den linken Vorhof das Herzgewebe verödet. Hierfür wird entweder Kälte mit Hilfe eines Ballons oder Hochfrequenzstrom mittels einer Katheterspitze angewendet.

 

Der jeweils individuelle Therapieansatz hängt jedoch in erster Linie von den jeweiligen Beschwerden und Begleiterkrankungen des Patienten ab.

Kardiologische Gemeinschaftspraxis Brilon

Am Schönschede 1

59929 Brilon

 

Telefon 02961 / 96660
 

Unsere Sprechzeiten:
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